„Was denkbar ist“

Die Projektwoche an der Kopernikusschule Freigericht
Der Applaus der Zuschauer sprach für sich: so ergreifend, so einfallsreich, so nachdenklich!
Eine Woche lang, vom 5. bis zum 09. November 2018, arbeiteten die Schülerinnen und Schüler der Qualifikationsphase (Q1) mit ihren Lehrerinnen und Lehrern am fächerverbindenden Thema der diesjährigen Projektwoche: „denkbar“. Der Titel war zugleich Programm: Durchführung und Präsentation waren vom Gedenktag der Deutschen bestimmt, dem erinnerungskulturell so bedeutsamen 9. November. 
Die Projektwoche ist Pflichtbestandteil der gymnasialen Oberstufe. Sie ermöglicht jenseits des Regelunterrichts die wissenschaftspropädeutische Beschäftigung mit alternativen Methoden zu einem Oberthema, was aus der Perspektive der unterschiedlichsten Fächer miteinander vernetzt wird.

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Bewusstwerdung durch aktives Erinnern

Bewusstwerdung durch aktives Erinnern

Die Kopernikusschule Freigericht gedenkt in einer akademischen Abendveranstaltung des Jubiläums der Novemberrevolution und fragt sich, was bewusste Erinnerung über unser Selbstbild aussagt
Am Abend des 09. November 2018, einem historisch überaus symbolträchtigen Gedenktag zur deutschen Demokratiegeschichte, versammelten sich Schüler, Eltern, Lehrer und Interessierte in der Aula der Kopernikusschule, um einem Programm des Geschichts- und Musikleistungskurses zur Erinnerung an das einhundertjährige Jubiläum der Novemberrevolution beizuwohnen. Maike Frerichs und Jannik Petrasch führten moderierend durch das anspruchsvolle Abendprogramm, das mit freundlichen Worten von Schulleiter Ulrich Mayer eröffnet wurde. Erinnerung, betonte Herr Frank Zehner, der Lehrer des Geschichtsleistungskurses, könne immer als Ausdruck der politischen Selbstdarstellung betrachtet werden. Es lohne sich folglich ungemein, sich die Geschichte der Erinnerungskultur vor Augen zu führen, um zu sehen, mit welcher Intention die eigene Vergangenheit aufgearbeitet werde. Der Lehrer stellte danach in einem ersten Vortrag heraus, welchen Ereignissen im Kontext des 09. Novembers 1918 besondere Bedeutung beigemessen werden könne. Die Schüler des Geschichtsleistungskurses vollzogen im Anschluss am Beispiel einschlägiger Quellen, medial durch eine Präsentation unterstützt, einen Überblick zur deutschen Erinnerungskultur. Sarah Staab und Maja Ebhart stellen heraus, man könne an den Reichstagsprotokollen von 1928 ablesen, wie umstritten das Revolutionsbild in der Weimarer Republik gewesen sei.

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So wollen wir leben!

Eine ganze Klasse 6 macht sich Gedanken zum Thema Nachhaltigkeit und verfasst eine eigene Zeitschrift:
Urkunde für visionäre Ideen beim hessischen Kreativwettbewerb
 
Der Wettbewerb „So wollen wir leben!“ rief alle Bürgerinnen und Bürger Hessens dazu auf, kreativ zu werden und die eigene Vision einer lebenswerten Zukunft zu erzählen. Alle Teilnehmenden waren eingeladen, ihr Werk auf ein oder mehrere der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zu beziehen und damit zu zeigen, was ihnen besonders am Herzen liegt. „Ich finde es gut, dass wir uns mit dem Thema beschäftigt haben, weil man darauf achten sollte, was man tut", sagt die 12-jährige Liv, die mit ihrer Klasse, der G6d - jetzt G7d - der Kopernikusschule Freigericht, am hessischen Kreativwettbewerb teilnahm. „Dass unsere Umwelt- und Lebensbedingungen nicht selbstverständlich sind, darüber hatten sich die Kinder bisher noch keine Gedanken gemacht – und sie mussten es auch nicht -, bis vor einigen Wochen. Es entstand die Idee, eine eigene Zeitschrift zum Thema Nachhaltigkeit zu erstellen", so die Deutsch- und Klassenlehrerin Bettina Mähler.

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Tansania 2018

Kopernikusschule Freigericht besucht Partner in Tansania:
Einblicke, Erfahrungen und Engagement
 
Im Oktober war es wieder so weit: 16 Oberstufenschüler der Kopernikusschule Freigericht begaben sich auf große Safari (kisuaheli für ‚Reise‘) nach Tansania. Es erwartete die deutsche Delegation ein umfangreiches landeskundliches Programm: eine Wanderung zu einem malerischen Wasserfall an den Hängen des Kilimandscharo, die Besichtigung der ‚Chagga holes‘, der Besuch von Lebensmittel- und Kleidermärkten, eine Führung durch eine Krankenstation, ein Vortrag bei einer NGO zum Thema Aids /HIV, die Besichtigung einer Kaffeeplantage und natürlich eine ‚richtige‘ Safari durch drei der Nationalparks des Landes.
Doch im Mittelpunkt der Reise stand wie immer der Kontakt mit den Schülern und Lehrern der beiden tansanischen Partnerschulen. Untergebracht waren die Gäste aus Freigericht auf dem Gelände der Berufsschule, eine unserer Partnerschulen der Kopernikusschule. Bei zahlreichen Gemeinschaftsaktionen lernten die Schülerinnen und Schüler sich besser kennen und erhielten einen Einblick in die Lebenswelt der anderen.

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26. Erfinderlabor: Schüler helfen der Evolution

Paula Trageser von der Kopernikusschule Freigericht forschte in Frankfurt und Zwingenberg zum Komplex Biotechnologie
 
"Ein solches Maß an Disziplin, Freude und Energie ist wirklich eindrucksvoll", so Dr. Helge Bode beim Finale des jüngsten Erfinderlabors. Der Professor für Molekulare Biotechnolgie an der Goethe-Universität Frankfurt äußerte sich begeistert über den Elan und die intellektuelle Dynamik der 16 Oberstufenschüler, die eine Woche lang souverän zu diesem schwierigen Themenkomplex geforscht hatten. Die Teilnehmer seien allesamt in der Lage gewesen, ihr neu erworbenes Wissen sofort in die Praxis umzusetzen. "Das macht mir Hoffnung für die Zukunft", so Bode bei der Abschlusspräsentation vor knapp 200 Gästen auf dem Campus Riedberg.
Zum 26. Mal hatte das Zentrum für Chemie (ZFC) mit Sitz in Bensheim jeweils acht leistungsstarke und motivierte Schülerinnen und Schüler eingeladen, um eine Woche lang im Dialog mit Wissenschaft und Wirtschaft eine wichtige Zukunftstechnologie kennen zu lernen. Darunter auch Paula Trageser von der Kopernikusschule Freigericht: "Dank des Erfinderlabors hatte ich zusammen mit 15 weiteren Schülern die Chance, eine Woche den Alltag an einer Universität kennenzulernen. Rückblickend kann ich sagen, dass ich viel Neues gelernt habe, in der Schule bearbeitete Themen in die Praxis umsetzen konnte und ich diese Woche mit vielen positiven und lehrreichen Erfahrungen beende."

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