Pubertät 2.0 – Ein Blick ins digitale Kinderzimmer

Informationsabend an der Kopernikusschule Freigericht
 
Pubertät 2.0 – Ein Blick ins digitale Kinderzimmer, so lautete das Motto eines Informationsabends für Eltern des Jahrgangs 5, zu dem die Beratungslehrkräfte und Medienschutzbeauftragten der Kopernikusschule Freigericht eingeladen hatten. Computer, Handy, Spielkonsolen und das Internet gehören heute selbstverständlich zur Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen. Mit einem Smartphone haben sie oft ungeschützt das komplette Internet in der Hosentasche und sind rund um die Uhr online. „Es geht heute nicht darum, die Medien zu verteufeln, sondern auf mögliche Gefahren, aber auch den Nutzen der neuen Medien hinzuweisen“, so die Botschaft der verantwortlichen Lehrkräfte Daniel Jäger und Kai Nolde. Vielen Eltern fehle oft das notwendige „Know-How“ und klare Regeln im Umgang mit diesen Medien seien unverzichtbar. Deshalb wurden die interessierten Eltern einerseits über Facebook, WhatsApp und Co. informiert, andererseits gab es auch ganz konkrete Tipps und Regelvorschläge für den Umgang mit digitalen Medien. So können eine klare Nutzungsregelung oder 
kindersichere Zugänge z.B. vor zu häufigem Gebrauch oder gar Missbrauch effizient schützen. „Interessieren Sie sich für das, was Ihre Kinder da machen, lassen Sie sie nicht allein mit den neuen Medien“, so die Hauptbotschaft an die Eltern. „Sprechen Sie mit Ihren Kindern über die digitalen Medien. Und versuchen Sie, auf dem Stand der technischen Möglichkeiten zu sein, die Sie Ihren Kindern zur Verfügung stellen!“ Auch seien klare Regeln wichtig. So sollte nachts kein Smartphone auf dem Nachttisch der Kinder liegen und es müsse klar sein, ob man sich in sicheren Bereichen im Netz bewege, denn es ist oft nur ein kleiner Schritt in verbotene und ungeeignete Bereiche. Zum ersten Mal wurden die beiden Pädagogen in diesem Jahr unterstützt von Schüler-Medienscouts, die im Projekt „Digitale Helden“, geleitet von Johanna Kern und Kai Nolde, zu  Mediencoaches ausgebildet wurden und gerade anderen Jugendlichen sehr authentisch Auskunft geben können. Im Anschluss des kurzweiligen Vortrags standen die Lehrkräfte noch für weitere Fragen zur Verfügung. Eine Linkliste zum Thema findet man auf unserer Schulhomepage unter www.ksf.de

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