Gäste aus Saint Quentin-Fallavier

Gäste aus Saint Quentin-Fallavier wieder an der Kopernikusschule:
Deutsch-französischer Schüleraustausch fördert interkulturelles Lernen
 
Schüleraustausche fördern die Selbständigkeit, öffnen Blickwinkel und können zu engen Freundschaften führen, die manchmal über mehrere Monate, gar Jahre andauern. An der Kopernikusschule Freigericht bietet die Fachschaft Französisch mehrere bilaterale Begegnungen an, so erhalten zum Beispiel bereits Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen die Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse in Familien in der Freigerichter Partnergemeinde Saint Quentin-Fallavieranzuwenden, mit jungen Französinnen und Franzosen zusammenzutreffen und dabei nicht nur viel Spaß zu haben, sondern auch wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Die Austausche sind wichtiger Baustein, um das Lernen der französischen Sprache an der Kopernikusschule lebendig zu gestalten.
18 Schülerinnen und Schüler des Collège les Allinges waren kürzlich zum Auftakt der neuen Runde in Begleitung ihrer Lehrkräfte Céline Chenavier und Claire Holley zu Gast in Freigericht. In den sieben Tagen standen neben dem Schulbesuch auch mehrere Ausflüge und deutsch-französische Projekte auf dem Programm: Gemeinsam entdeckten Deutsche und Franzosen physikalische Phänomene im Experimenta Museum, erkundeten in Gruppenrallyesdie Frankfurter Altstadt und lernten in der Keltenwelt am Glauberg viel über Geschichte und Archäologie. An der Schule trugen ein kreativer Kunst-Workshopund ein gemeinsames Sportevent ebenfalls zur aktiven Kooperation bei.Gesprochen wurde Deutsch, Französisch, auch ein bisschen Englisch, alles wild durcheinander – aber Hauptsache, die Verständigung klappte. Neben den schulischen Aktivitäten standen vor allem die persönlichen Erlebnisse und gemeinsamen Unternehmungen im Vordergrund. „Meine Gastfamilie ist total nett und hat ganz viel mit mir unternommen“, meinte eine französische Schülerin. „Wir waren am Wochenende bei einem Bundesligaspiel und im Zoo“, so ein deutscher Teilnehmer, „wir verstehen uns total gut. Schade, dass der Austausch nur eine Woche dauert – die Zeit ist so schnell vergangen!“
Nach dieser Woche intensiver Eindrücke und persönlicher Kontakte fiel es den Gästen aus Frankreich sichtlich schwer sich von ihren neuen Freunden zu trennen. Die beiden Projektleiterinnen Doris Freide-Meyer und Carolin Rehak brachten die Bedeutung der interkulturellen Begegnung auf den Punkt: „Man hat deutlich gesehen, dass Deutsche und Franzosen sich prima verstanden, miteinander kommunizierten, dass die Chemie stimmte!" Jetzt freuen sich die deutschen Schülerinnen und Schüler, ihre französischen Partner im Sommer in ihrer Heimatregion zu besuchen und dort das französische Schulleben und die Alltagskultur kennenzulernen.

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