European Classes 2017

„European Classes“: Jugendliche der Kopernikusschule
diskutieren international mit Altersgenossen
 
Zehn Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe der Kopernikusschule Freigericht trafen sich kürzlich im Rahmen des Projekts „European Classes Freigericht" im Marienzentrum in Schönstatt mit Jugendlichen aus Ungarn und Rumänien, um europapolitische Themen zu präsentieren und zu diskutieren. Zentraler Teil des jährlich durchgeführten Projektes ist die Simulation einer Ministerratssitzung der EU, in deren Rahmen Resolutionen verabschiedet werden. Dieses englischsprachige Projekt und die dazugehörigen Themen werden von den Ländern etwa sechs Monate an den jeweiligen Schulen vorbereitet. Per E-Mail koordinieren die Schulen die unterschiedlichen Themen miteinander. In dieser halbjährigen Vorbereitungszeit bereiteten die Schülerinnen und Schüler 
der drei beteiligten Schulen Resolutionen für die Sitzung vor. In Projekttreffen recherchierten sie zu den Themen, bereiteten den Resolutionstext vor und versuchten, mögliche Gegenargumente zu entkräften. Außerdem erstellten sie Präsentationen zu europapolitischen Themen. Die „deutsche Delegation“ etwa bereitete die Resolution vor, dass die Strafmündigkeit von Jugendlichen EU-weit auf zwölf Jahre abgesenkt werden sollte. In Rede, Gegenrede und weiteren Diskussionen erörterten die Teilnehmer diese fiktiven Resolutionsanträge dann im Laufe des Treffens in Schönstatt.
Die Projektleiterinnen der Kopernikusschule, Verena Grohe und Angela Palm, zeigten sich sehr zufrieden mit der Woche und hoben neben der Erweiterung von Fähigkeiten und Kompetenzen besonders die Bereitschaft der Jugendlichen zur Diskussion und die kritische Auseinandersetzung mit anderen nationalen Einstellungen zu verschiedensten Themen europäischer Relevanz hervor. Die Diskussionen seien immer von Offenheit und Toleranz geprägt gewesen. So endete die Woche wieder einmal mit vielen neuen Freundschaften über nationale Grenzen hinaus.

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