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Kiesel, Kacheln und die Kunst: Künstlerische Fortbildung an der Kopernikusschule Freigericht Natursteine wie Schiefer, Kiesel und Granit sowie Halbedelsteine und persönliche Fundstücke aus der ganzen Welt waren die Materialgrundlage für einen außergewöhnlichen Workshop an der Kopernikus- schule in Freigericht. Kunstpädagogen, Künstler und Kunstinteressierte aus der Region gestalteten zusammen mit dem Künstler Robert Kaller aus Dortmund an zwei Tagen Natursteinmosaike.Nach einer Einführung Robert Kallers in das Gebiet des Mosaikbaus ließen sich die Teilnehmer bei der Auswahl des Materials von der geheimnisvollen Sprache der Steine beeindrucken und verzaubern. Steine haben ihre Zeichen, ihre Sprache und ihre Wege. Sie führen uns unter die Erde, ins Meer, um die ganze Welt und auf andere Gestirne. Sie erzählen uns Geschichten über Zeiten, in denen es noch keine Menschen gab. „Steine sind unsere ältesten Lebenspartner und stumme Lehrer“, sagt Johann Wolfgang von Goethe. Wenn wir uns mit ihnen beschäftigen, werden sie lebendig. Und so war auch die Gestaltung der Natur- steinmosaike ein ganz lebendiger und kreativer Prozess – vom vorerst eher spielerischen Legen der Steine in ein Sandbett, das später dann in einen Rahmen mit Beton übersetzt wurde. Die so entstandenen Natursteinmosaike waren vielfältig. Weil jeder Stein ein Unikat ist, entstanden in dieser Technik auch ganz außergewöhnliche und individuelle Arbeiten. Nicht zuletzt wurde in einer abschließenden Würdigung aller Arbeiten den Teilnehmern bewusst, dass auch die Steine, die überall herumliegen, unser Interesse wecken können. Jeder Stein kann im Mosaikbau aufgrund seiner Form, seiner Struktur, seinem Glanz, seiner Äderungen oder seiner Farbe zu einer Kostbarkeit werden. So konnten sich einige „Multiplikatoren“ theoretisch und praktisch mit einem künstlerisch-handwerklichen Verfahren auseinander setzen, das Robert Kaller auch schon mit der Klasse G 7d und deren Kunstlehrerin Gisela Röll in der Gestaltung einer Leseinsel auf dem Schulhof der Kopernikusschule durchgeführt hatte.
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Abi-Bac Premiere an der Kopernikusschule: Voller Stolz nahm Marc Rahn, Abiturient der Kopernikusschule Freigericht, sein Abi-Bac Zeugnis aus den Händen von Schulleiterin Anna Maria Dörr entgegen. Der 20-jährige Langenselbolder, der inzwischen als Zivildienstleistender in einer Frankfurter Kindertagesstätte tätig ist, ist der erste Schüler, der das deutsch-französische Abitur an der Kopernikus- schule absolvierte. Seit dem Schuljahr 2006/2007 kann man in Freigericht gleichzeitig die deutsche und die französi- sche Hochschulreife - kurz: das Abi-Bac - erwerben und damit freien Zugang zum Hochschulstudium in beiden Ländern erhalten. Die Schülerinnen und Schüler, die das Abi-Bac anstreben, werden zusätzlich zum regulären Fremdsprachen- unterricht auch in den zwei Sachfächern Geschichte und Geographie bilingual, d.h. in französischer Sprache, unterrich- tet. Zudem arbeiten wir mit unserer neuen Partnerschule in Frankreich - dem Lycée Robert de Luzarches in Amiens – gemeinsam auf das deutsche und französische Abitur hin. Unseren Schülerinnen und Schülern bieten wir die Möglich- keit, in Austauschprojekten ihre sprachlichen Kenntnisse zu vertiefen und ihre interkulturelle Kompetenz zu erweitern. Marc Rahn, der die doppelte Abiturprüfung als „durchaus machbar“ bezeichnete, wird im kommenden Semester ein Jurastudium mit Schwerpunkt „internationales Recht“ beginnen. Er freue sich, dass ihm das hervorragende deutsch- französische Kooperationsprogramm nun besondere Chancen im Studium und auf dem Arbeitsmarkt jenseits der Grenze biete.
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„Bilder und Geschichten“ - Literarischer November 2009 Fest etabliert im Veranstaltungskalender der größten allgemein bildenden Schule Deutschlands, der Kopernikusschule Freigericht, ist der Literarische November. Die Schülerinnen und Schüler der Somborner Europaschule konnten zwischen dem 16. und 26. November zahlreiche Lesungen, Diskussionen und Theaterstücke unter dem Titel „Bilder und Geschichten“ erleben und dabei viele Autorinnen und Autoren persönlich kennenlernen. Thematisch wurde allen Jahrgangsstufen etwas geboten und auch der kürzlich gefeierte Mauerfall, der vor 20 Jahren Deutschland vereinte, wird mit den Jugendlichen diskutiert werden. Bestandteil des traditionellen Literarischen Novembers waren auch der „Tag des Lesens“ für die Klassen 6 inklusive Vorlesewettbewerb am 24. November sowie eine Projektwoche des Jahrgangs 12. >>>Fotogalerie >>>Programm
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 Kopernikusschule erneut zertifiziert In einer Feierstunde wurden am 04. September 2009 im Landeshaus in Wiesbaden 26 hessische Europaschulen zertifiziert. Die ausgezeichneten Schulen dürfen das Prädikat “Europaschule des Landes Hessen” für weitere fünf Jahre tragen. Kultusministerin Dorothea Henzler betonte in ihrer Ansprache: “Die hessischen Europaschulen sind eine Exzellenzmarke für innovative Schulentwicklung und seit Jahren Vorreiter hin zu mehr Eigenverantwortung von Schule. Ich bin schon ein wenig stolz darauf, dass wir in Hessen eine so engagierte Europaschullandschaft besitzen, auf die andere Bundesländer anerkennend blicken.“ Das hessische Europaschulprogramm besteht seit 1992. Die Kopernikusschule gehörte bereits zu den ersten fünf Europaschulen und ist seither ohne Unterbrechung dabei.
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 Feierliche Aufnahme der neuen Fünften Mit großer Freude und Herzlichkeit empfing die Kopernikusschule Freigericht auch in diesem Schuljahr wieder die Neuankömmlinge aus den umliegenden Grundschulen. Insgesamt 382 neue Fünftklässler sowie deren zahlreich erschienene Eltern, Großeltern und Geschwister konnte Schulleiterin Anna Maria Dörr begrüßen. Die Nachfrage nach einer Aufnahme an der Freigerichter Europaschule war wieder so groß, dass insgesamt acht Gymnasialklassen, fünf Realschulklassen und eine Hauptschulklasse gebildet wurden. Direktorin Dörr bedankte sich bei den Eltern für das Vertrauen und versprach im Gegenzug eine stetige Unterstützung für die neuen Kopernikaner. Unter anderem hob sie das bewährte Patenmodell der Schule hervor: Ältere Schüler werden sich um die Fünftklässler kümmern und ihnen bei Fragen zur Verfügung stehen. „Wir wollen leistungsstarke, aber auch glückliche Schülerinnen und Schüler“, so Dörr. Die erste Reihe war erneut hochkarätig besetzt: Nicht nur das gesamte Schulleitungsteam der Kopernikusschule war gekommen, um die „Neuen“ zu begrüßen, auch Elternbeiratsvorsitzende Diana Artero, der Vorsitzende des Förder- und Freundeskreises Michael Harth, Schulsprecher Niklas Ferch und als „Überraschungsgast“ der örtliche Landtagsabgeordnete Hugo Klein, langjähriger Freund und Förderer der Schule, hießen die neuen Schülerinnen und Schüler willkommen. In ihren Grußworten betonten alle die Wichtigkeit einer engen Kooperation zwischen Schule und Eltern. Hervorgehoben wurde das exzellente Schulprogramm und die zahlreichen außerunterrichtlichen Angebote und Projekte. Die Schulgemeinde hatte für die fast 1000 Besucher ein buntes Programm organisiert: Das Programm eröffneten die Chorklassen des Gymnasiums und der Realschule unter der Leitung von Gerd Zellmann. Die Lieder „Shalom“, „Schau den Menschen nur in ihre Augen“ und „Tiritomba“ sorgten genau wie die anschließenden Auftritte der Kopernikus-Rockband „Jo“ und der Kopernikus-Jazzband für großen Beifall im Publikum. Dann wurden die neuen Fünftklässler endlich von ihren neuen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern in Empfang genommen - und ab ging‘s in die Klassenräume. Um 12.15 Uhr war der erste Schultag in der neuen Schule dann schon zu Ende und die Kinder starteten erwartungsfroh in die nächsten Schultage.
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